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Gerüchteküche: Andrew McPherson heißer Kandidat in Regensburg

Von Matthias Berlinke

Andrew McPherson gehört zu den Lieblingen der Pinguins-Fans. Wo der Deutsch-Kanadier auch auftaucht, er versprüht gute Laune, ist immer am Lächeln und für jeden Scherz zu haben. Als Eishockeyspieler ist er in dieser Saison in Bremerhaven allerdings aus der vordersten Reihe verschwunden und ins zweite Glied gerutscht. Jetzt könnte es einen Klubwechsel geben.

Der EV Regensburg soll Interesse am Mittelstürmer angemeldet haben

Der EV Regensburg aus der Oberliga Süd soll daran interessiert sein, den 37-Jährigen sofort unter Vertrag zu nehmen. Bei den Pinguins gehörte McPherson zuletzt viermal in Folge nicht zum Aufgebot für die DEL. Sind alle Spieler gesund, gibt es für den Center keinen Platz mehr in der vierten Reihe. McPherson musste es sich auf der Tribüne einrichten. Jetzt könnte es mit Regensburg eine neue Option für den Stürmer geben. Eine erste Kontaktaufnahme mit dem EVR hat es wohl schon gegeben. Bestätigt ist das aber nicht.

McPherson blockt Nachfragen ab

„Zu Gerüchten kann ich nichts sagen. Kein Kommentar“, blockt McPherson Nachfragen ab. Der Deutsch-Kanadier wirkt nachdenklicher als sonst in diesen Tagen. McPherson spielt seit 2012 für Bremerhaven. Er trägt den Pinguin im Herzen. Der Sonnyboy hat in den vergangenen Wochen immer wieder betont: „Ich will Eishockey spielen. Ich fühle mich noch nicht reif, meine Karriere zu beenden. Und ich will hier spielen – hier für die Pinguins.“

Der Deutsch-Kanadier muss jetzt eine Antwort geben

Aber jetzt muss McPherson eine Grundsatzentscheidung treffen: Will er spielen, muss er den Klub wechseln. In Bremerhaven dürften zudem die Chancen auf einen Anschlussvertrag nicht gerade rosig aussehen. Aber will McPherson tief im Inneren wirklich vorzeitig eine Organisation verlassen, die er so sehr liebt? Antworten auf diese Gedankenspiele kann nur der Deutsch-Kanadier selbst geben.

In Regensburg könnte McPherson als Leader eine tragende Rolle übernehmen

In Regensburg könnte McPherson eine Mannschaft führen – vielleicht sogar in die DEL2. Er könnte dort Volksheld werden. Nun heißt es abwarten. Die Wechselfrist endet Ende Januar.

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