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Feuerwehrleute wollen Kameraden helfen – und werden zusammengeschlagen

Unglaublich, aber – leider – wahr: Zwei Feuerwehrleute sind am Neujahrsmorgen im niedersächsischen Salzgitter brutal zusammengeschlagen worden – sie wollten für ihre Kameraden den Weg zum Einsatz frei machen.

Ein Feuerwehrmann liegt im Krankenhaus

Die beiden 28 und 33 Jahre alten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Thiede hatten laut Angaben der Polizei eine Gruppe von Feiernden aufgefordert, die Zufahrt zum Gerätehaus zu räumen. Sie befanden sich zuvor auf einer privaten Feier in der Nähe und wollten nach Angaben von Zeugen Kameraden, die mit Feuerwerkskörpern beworfen worden, zur Hilfe eilen. Daraufhin wurden sie nach ersten Ermittlungen der Polizei angegriffen. Der 33-Jährige liege im Krankenhaus, er habe einen Bruch des Sprunggelenks erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Auf Facebook wird der Post der Freiwilligen Feuerwehr über 4.700 Mal geteilt

Auf Facebook veröffentlicht die Freiwillige Feuerwehr Thiede einen Post zu dem Vorfall. „Auch als ein Kamerad verletzt am Boden liegt, wird weiter auf ihn eingetreten. Den Spruch „Ach der lebt ja noch“ kann sich ein Schaulustiger dabei auch nicht verkneifen“, heißt es in dem Facebook-Beitrag, der bereits über 4.700 Mal geteilt worden ist.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Gegen einen 21-Jährigen und bis zu drei weitere Verdächtige werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der Mann verweigere die Aussage. (dpa/msr)

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