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„Schwarzfahrer“ erwischt: Hund springt aus Auto und fährt mit Zug nach Bremen

Einen ungewöhnlichen Einsatz haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Bremen hinter sich: Sie haben einen herrenlosen Hund, der als „Schwarzfahrer“ in einen Zug eingestiegen war, zu seiner Besitzerin zurückgebracht.

Herrenloser Hund im Zug

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Donnerstag: Der Leitstelle wurde gemeldet, dass in der Nordwestbahn 83148 ein herrenloser Hund mitfahren würde. Freundlich wedelnd würde er Kontakt zu Fahrgästen suchen.

Vermisstenmeldung im Tierheim

Zwei Diensthundeführer waren gerade auf Streifenfahrt unterwegs und übernahmen den bayerischen Gebirgsschweißhund „Quando“ in Bremen-Mahndorf vom Zugpersonal. Ein Anruf beim Tierheim von Verden ergab eine Vermisstenmeldung, die gerade eingegangen war.

Hund aus Auto gesprungen

Die Hundehalterin war überglücklich, denn ihr „Quando“ war in der Nähe des Bahnhofes Verden aus der geöffneten Scheibe ihres Wagens gesprungen und schnurstracks zum Bahnhof gelaufen, als sie kurz etwas zu erledigen hatte. Da verlor sich seine Spur.

Bahnstrecke überquert

Später stellte sich heraus, dass Quando die Bahnstrecke überquerte und sich auf der Suche nach seinem Frauchen einsteigenden Fahrgästen angeschlossen hatte.

Cleveres Tier

Während der Wartezeit auf sein Frauchen zeigte der bestens gepflegte Rüde den Bundespolizisten sofort sein Talent bei einer spontan angelegten Fährtensuche. Zumindest dafür wäre er in der Diensthundeschule aufgenommen worden, wenn er zu den anerkannten Polizeihunderassen gehören würde. Aber Quando hat bereits eine Lehrstelle: Er befindet sich in der Ausbildung zum Jagdhund.