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Alte Leher Gammelecke ist endlich futsch

Es war immer eine „Iiihbäähh-Ecke“ und Ärgernis für Anwohner: Das brach liegende Grundstück Ecke Hafenstraße/Felsstraße ist zur Müllhalde verkommen. Jetzt räumt ein privater Hausbesitzer auf. Zeya Karaman hat Grundstück und Haus daneben gekauft und saniert alles für rund 200.000 Euro.

Haus wird komplett entkernt

Gerade ist die Schmuddelecke frisch gepflastert. Und im Haus daneben wuseln Handwerker. Der Nachkriegsbau stand jahrelang leer. Obdachlose, Junkies und Betrunkene haben schlimme Spuren dort hinterlassen. Vor einem halben Jahr hat Karaman mit seiner Familie das Objekt über einen Makler erworben. Vom Dach bis zum Keller wird alles entkernt und saniert.

Jetzt sieht die Ecke so aus: Platz sauber, Haus saniert.

Positives Signal für ärmsten deutschen Stadtteil

„Ich will entweder selbst dort einziehen“, sagt der 52-Jährige, „oder das ganze Haus mit der Ecke zur Hafenstraße vermieten.“ Er glaube an Lehe, trotz des schlechten Images des ärmsten Stadtteils Deutschlands. „Aber es ist nicht einfach, hier ein positives Signal zu setzen.“

ZDF dreht Film über Lehes Kampf um Aufschwung

Das Zweite Deutsche Fernsehen hat vor 14 Tagen in Lehe einen Beitrag über den Wandel im Stadtteil gedreht. Vielen Leher Akteure wurden dafür interviewt. Auch Karamans privates Engagement für die alte Schmuddelecke ist in der Sendung zu sehen: Im „Länderspiegel“am Sonnabend, 11. März, ab 17.05 Uhr, im ZDF.