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Video: Die „Aufräumer“ unterwegs in Lehe

Mehr als 32.000 Menschen leben in Bremerhavens größtem Stadtteil Lehe mit seinen sieben Ortsteilen. Da fällt jede Menge Müll an. Für die Müll-Brigade der BEG-Entsorgungsgesellschaft, die Straßenkehrmaschinen der städtischen Entsorgungsbetriebe und die Pflegetrupps des Gartenbauamts ein tägliches Abenteuer.

Müll-Trennung funktioniert nicht immer

Ob Nobelviertel Speckenbüttel, sozialer Brennpunkt Goethequartier oder gutbürgerliches Eckernfeld: Müll korrekt zu trennen, ist nicht jedermanns Sache. Dem BEG-Team auf Gelbe-Tonne-Tour starren im Siebenbergensweg unappetitliche Nudelreste zwischen Plastikflaschen entgegen. Oder auch mal ein verschimmelter Klosett-Kasten. Oder Katzenstreu.

Ratten hausen in Lehe zuweilen im Hausmüll

„Mir sind auch schon Ratten fast ins Gesicht gesprungen“, erzählt einer von der Graue-Tonne-Tour quer durchs Goetheviertel. Die „Sauber-Trupps“ zu Fuß oder mit Wagen im Auftrag des Gartenbauamtes klauben aus Stadtpark, Saarpark und Grünanlagen alles auf, was um die Metall-Kübel herumfliegt. 30 solcher Abfallkübel in Lehe leert das Gartenbauamt täglich.

160.000 Kilo Restmüll werden pro Woche verbrannt

Durchschnittlich 1200 graue Restmülltonnen leeren die BEG-Männer pro Tag in diesem Stadtteil. Da kommen pro Woche rund 160.000 Kilo Hausmüll zusammen, die zur Müllverbrennungsanlage transportiert werden. Am Recyclinghof am Weißenstein landen wöchentlich rund 27.000 Kilo Verpackung aus Plastik, Aluminium, Blech. Und 32.000 Kilo Altpapier.