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Explosionsgefahr in Geestemünde: Feuerwehr im Einsatz

Die Berufsfeuerwehr Bremerhaven ist am Freitagmorgen zu einem Einsatz nach Geestemünde ausgerückt. 

Mitarbeiterin ruft Feuerwehr

Eine Mitarbeiterin eines Bremerhavener Unternehmens hatte die Rettungskräfte alarmiert. Als sie gegen 8 Uhr die Eingangstür zu der Firma in der Helgoländer Straße öffnete, sah sie sofort das teilweise ausgebrannte Büro und spürte eine erhöhte Wärme, wie die Feuerwehr mitteilte.

Teile des Büros brannten

Nach dem Eintreffen der 16 Einsatzkräfte stellten sie fest, dass Teile des Büros in Brand geraten waren und sich im kompletten Raum Ruß abgesetzt hat. Nach Feuerwehrangaben sei der Brand „irgendwann nach Arbeitsende des Vortages ausgebrochen“.

Gefahr einer Rauchgasexplosion

Die Mitarbeiterin des Unternehmens hat nach Feuerwehrangaben großes Glück gehabt. „Bei Einsätzen in geschlossenen Räumen, bei dem der Brand selbstständig erlischt, besteht die Möglichkeit einer Rauchgasexplosion“, erklärt Feuerwehrsprecher Stefan Zimdars. „Das Feuer erlischt aufgrund von fehlendem Sauerstoff.“

Brennbare Gase im Raum

Brennbare Gase würden allerdings weiterhin im Raum verbleiben. Sobald durch die Öffnung eines Fensters oder einer Tür Sauerstoff zugeführt wird, bestehe die Gefahr einer explosionsartigen Entzündung der Rauchgase.

Brandursache unklar

Die Feuerwehr kontrollierte die Räume des Unternehmens und musste keine Brandbekämpfung mehr durchführen. Das Büro ist bis auf Weiteres nicht nutzbar. Über die Brandursache und die Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.

Christoph Käfer

Christoph Käfer

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Christoph Käfer, Jahrgang 1988, ist gebürtiger Hildesheimer und hat dort Politik und Wirtschaft sowie Journalismus und Medienwirtschaft in Kiel studiert. Er hat beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag volontiert, anschließend als Redakteur in Flensburg gearbeitet und unterstützt nun die Nordsee-Zeitung und nord24 als Online-Redakteur.