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Havarierte „Glovis Corona“ hat in Bremerhaven festgemacht

Der in der Außenweser havarierte Frachter „Glovis Corona“ ist Sonnabend in Bremerhaven angekommen und um 13.45 Uhr in die Kaiserschleuse  eingelaufen.

„Glovis Corona“ auf Reede vor Wangerooge  getrimmt

Während des Sturms in der Nacht zum 27. Dezember  waren Teile der Ladung verrutscht und hatten den Frachter in größere Schieflage gebracht. Die „Glovis Corona“ war auf dem Weg von Hamburg nach Göteborg, sollte von dort weiterfahren nach Nahost. Vor der Insel  Wangerooge  ging das Schiff daraufhin auf Reede, um ein weiteres Verrutschen der Ladung zu verhindern. Dort konnte auch die Schlagseite des Schiffes auf circa fünf Grad reduziert werden.

So ist die „Glovis Corona“ in Bremerhaven angekommen:

Um 14 Uhr in der Kaiserschleuse festgemacht

In Begleitung von zwei Schleppern  steuerte die  „Glovis Corona“ am Sonnabend Bremerhaven an. Um 14 Uhr wurden die Leinen in der Kaiserschleuse festgemacht. Das Manöver verfolgten an Land  zig  „Seh“-Leute.

Als der in der Außenweser havarierte Frachter „Glovis Corona“ in die Kaiserschleuse einlief, wurde das Schiff schon von zahlreichen Schaulustigen erwartet.
Als der in der Außenweser havarierte Frachter „Glovis Corona“ in die Kaiserschleuse einlief, wurde das Schiff schon von zahlreichen Schaulustigen erwartet. Foto: Rabbel

Schiff wird am Liegeplatz im Kaiserhafen II begutachtet

Das Schiff liegt auf der Südseite im Kaiserhafen II . Dort werden die Schäden nochmals begutachtet. Erst anschließend soll beraten werden, wie die Schäden behoben werden.  Auf drei Decks sollen  an Bord schwere Ladungsteile –  darunter Mobilkräne und Kontergewichte – verrutscht sein. An Bord befinden sich außerdem auch Militärfahrzeuge.