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Immer mehr Kampfhunde auf Bremerhavens Straßen

Pitbull Terrier und Bullterrier werden als potentiell gefährliche Hunde eingestuft. Obgleich die sogenannten Listenhunde im Land Bremen verboten sind , tauchen sie im Stadtbild Bremerhavens immer häufiger auf. Der Grund: Nach einem Gerichtsurteil muss nicht der Halter, sondern das Ordnungsamt den Nachweis erbringen, dass es sich um einen Listenhund handelt, der aus dem Verkehr gezogen werden darf. Notwendig ist dafür ein teurer DNA-Test.

Zunahme der Listenhunde im Stadtbild

Im Jahr 2015 habe die Polizei nur fünf Vierbeiner im Tierheim abgegeben, sagt Amelie Bensch, Vorstandsvorsitzende des Tierschutzvereins Bremerhaven. In den Vorjahren war die Zahl deutlich höher. In den vergangenen Wochen seien immer wieder Bürger an den Tierschutzverein herangetreten, und hätten auf die Zunahme der Listenhunde im Stadtbild hingewiesen.

Zahl der abgegebenen Kampfhunde im Tierheim rückläufig

Dazu gehören Pitbull Terrier, Bullterrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier sowie deren Kreuzungen untereinander. „Wir sind für die Sicherstellung der Tiere nicht zuständig“, betont Bensch. Ihr sei allerdings nicht entgangen, dass die Zahl der ins Tierheim gegebenen Listenhunde rückläufig ist. Im Jahr 2013 hat das Tierheim noch 36 Tiere aufgenommen. „In den Jahren davor waren es noch mehr.“

Christoph Reiprich

Christoph Reiprich

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Christoph Reiprich (28) ist in Nordenham geboren und dort aufgewachsen. Nach einem Politik- und Sportstudium zog es ihn zurück in den hohen Norden. Dort ist er bei der NZ als Volontär tätig.