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Kampf um das Powerblades-Werk hat begonnen

Vor dem Powerblades-Werk im Fischereihafen haben die Beschäftigten der Früh- und Spätschicht gegen die geplante Schließung der Rotorblattfabrik protestiert. 380 Mitarbeiter drohen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

„Harte Auseinandersetzung“

„Wir werden die Schließung nicht kampflos hinnehmen“, sagte Doreen Arnold, Gewerkschaftssekretärin der IG Metall. Die Kundgebung vor dem Werk sei der Auftakt für eine harte Auseinandersetzung.

IG Metall lädt zum Runden Tisch

Für den kommenden Montag hat die Gewerkschaft zu einem Runden Tisch nach Hamburg eingeladen. Ein Unternehmenssprecher der Powerblades-Mutter Senvion ließ offen, ob ein Vertreter des Vorstandes daran teilnehmen werde.

„Bestmöglichen Sozialplan“

Der Betriebsratsvorsitzende Alan-Thomas Bruce kündigte an, man wolle den Standort erhalten. „Wenn nicht, werden wir den bestmöglichen Sozialplan und Interessenausgleich erkämpfen, den die Republik je gesehen hat.“