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Kontaktpolizist Georg Becker weiß, wo im Quartier der Schuh drückt

Rund um den Neumarkt in Bremerhaven-Geestemünde – das ist das Revier von Kontaktpolizist Georg Becker. Er weiß, wo im Quartier der Schuh drückt. Seit eineinhalb Jahren ist der 49-Jährige hier auf den Straßen unterwegs.

Kleiner Stadtteil, viele Menschen

„Ich habe einen der kleinsten Bezirke in Bremerhaven, aber dafür hat er die meisten Menschen“, sagt Georg Becker. Er ist täglich im Stadtteil unterwegs. Rund 10 000 Menschen wohnen in dem Areal. Eine seiner Aufgaben: Verkehrserziehung. Der Kontaktpolizist ist in drei Kindertagesstätten in seinem Gebiet aktiv. Er zeigt den Kleinen zum Beispiel, wie sie gefahrlos über einen Zebrastreifen gehen.

Großes Problem: die Hundehaufen

Becker hat nicht nur mit Steppkes zu tun, sondern auch mit Hunden, deren Fäkalien und ihren Herrchen. „Die Tretminen, die sind eine Baustelle für sich“, sagt Georg Becker kopfschüttelnd. Hundekot sei ein „extremes Problem“ auf den Geestemünder Straßen. Tagtäglich werde er von den Bürgern darauf angesprochen.

Polizist hat die Menschen und ihre Probleme im Blick

Becker stellt sich auch anderen Problemen, setzt sich mit Ämtern auseinander, etwa, wenn es um verdreckte Hinterhöfe geht, um Ungeziefer oder ähnliches. Oder um einen fehlenden Mülleimer. Bei seinem Gang durch das Quartier rund um den Wasserturm hat er die Menschen im Blick. Becker schaut, wie der Stadtteil tickt, wo sich Brennpunkte entwickeln, bestehen oder sich bereinigen. „Mir macht der Kontakt zu den Bürgern Spaß. Man hilft, wo man kann“, sagt Becker.