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Krise beim GHB: Politik fordert sichere Jobs bei den Hafenbetrieben

Die Forderung der Politik an die Hafenbetriebe ist klar und deutlich: Die Unternehmen sollen möglichst viele GHB-Mitarbeiter aus dem Logistik-Bereich übernehmen –  und zwar nicht zu schlechteren Arbeitsbedingungen.

Rund 600 Jobs beim GHB bedroht

„Die Lage beim GHB ist insgesamt bedrohlich“, sagte Häfensenator Martin Günthner (SPD) in einer aktuellen Stunde der Bremer Stadtbürgerschaft. Dennoch wollte er das Wort Insolvenz nicht in den Mund nehmen. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der Logistikbereich des GHB in der Stadt Bremen geschlossen werden soll. Etwa 600 Mitarbeiter sind davon betroffen, darunter womöglich 89 der Bremerhavener Container-Packstation.

„Mitarbeiter zu gleichen Arbeitsbedingungen übernehmen“

Nicht nur Günthner forderte, dass möglichst viele GHB-Mitarbeiter aus dem Logistikbereich von den anderen Hafenbetrieben übernommen werden. Dabei dürften sich die Arbeitsbedingungen nicht verschlechtern, forderte Dieter Reinken (SPD). Dass mehr als 300 Arbeitnehmer zur BLG wechseln könnten, sei ein guter Anfang. Laut Betriebsratschef Uwe Schmidt ist das allerdings „noch nicht in trockenen Tüchern“.