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Polizisten werfen 250 Mal geschnappten Schwarzfahrer aus Zug

Bundespolizisten haben am Dienstagnachmittag einen Mann aus einem Zug befördert, der zuvor bereits zuhauf wegen Fahrens ohne Fahrausweis aufgefallen war. 

Polizei wirft Mann aus Zug

Der 68 Jahre alte Uelzener hat sich am Dienstagnachmittag in einem Intercity auf dem Weg von Uelzen nach Lüneburg nach Polizeiangaben nicht „gesellschaftsfähig“ verhalten. Auf Bitte des Schaffners haben Bundespolizisten den polizeibekannten Mann in Lüneburg an die frische Luft befördert.

Enorme Geruchsbelästigung

„Das war bitter nötig, allein wegen seiner Geruchsbelästigung durch Alkohol und Urin“, heißt es in einer Polizeimeldung. Warum es den 68-Jährigen mit der Bahn immer wieder nach Hamburg zieht, sei unklar. Mehr als 250 polizeiliche Vorgänge, mehrere Haftstrafen und Beförderungsverbote wegen Schwarzfahrens hätten in den vergangenen drei Jahren keine Wirkung auf sein Verhalten gezeigt.

Mann ist polizeibekannt

Auf dem Bundespolizeirevier Uelzen ist der Mann ein „Stammkunde“, der ohne Fahrausweise unterwegs ist und zuweilen durch Grölen, Beleidigungen und aggressives Verhalten auffällt. Zum Aufnehmen seiner Personalien war kein Ausweis mehr erforderlich. Die Polizeibeamten kennen sie bereits auswendig.