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Betrug im Internet: Mann aus Delmenhorst täuscht mehr als 200 Menschen

Online-Betrügerei im großen Stil: Die Polizei hat einen 27-Jährigen aus Delmenhorst festgenommen, der durch Fakeshops im Internet mehr als 400.000 Euro Schaden angerichtet haben soll.

Handys über Läden verkauft, die es gar nicht gibt

Dem Mann wird vorgeworfen, mehrere Fakeshops betrieben zu haben, über die gefälschte Online-Verkaufsangebote abgewickelt wurden. Auf diese Weise wurden unter anderem Handys verkauft, teilte das zuständige Landeskriminalamt (LKA) Mecklenburg-Vorpommern mit.

Mehr als 200 Geschädigte

Die Zahl der bekannten Geschädigten beläuft sich den Angaben zufolge auf über 200, die Schadenshöhe auf etwa 430.000 Euro. Beide Zahlen seien aber noch nicht abschließend. Der 27-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Gegen mutmaßliche Komplizen wird gesondert ermittelt. Dem Einsatz gingen fast zweijährige Ermittlungsarbeiten voraus.