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Bildergalerie: So blutig war die Bergung des Zwergwals in Blexen

Der Kadaver des am Weserufer in Blexen gestrandeten Zwergwals ist am Donnerstag abtransportiert worden. Dabei kam es zu einer Schrecksekunde: Am Mittag rutschte der 7,20 Meter lange Walkörper aus einer der drei Schlaufen, die ihn halten und auf einen Lastwagen hieven sollten.

Blut schießt auf den Asphalt

Der Walkörper knallte auf die Außenwand des Lasters, das riesige Maul weit geöffnet. Eine stinkende Flüssigkeit, vor allem Blut, schoss auf den Asphalt. Die 20 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) und die Mitarbeiter des Nordenhamer Bauhofs hielten buchstäblich den Atem an.

Letzte Station: Rotenburg

Seit Dienstag hatte der Wal am Weserufer gelegen. Am Tag des Abtransports in eine Tierkörperbeseitigungsanlage in Rotenburg/Wümme roch er erstmals intensiv. Trotzdem verfolgten zahlreiche Schaulustige das Geschehen am Deich.

Die spektakulärsten Bilder von der Bergung:

Für viele Helfer war es der erste „Wal-Kampf“

Für die Helfer vom THW war es der erste Wal-Einsatz. Ebenso für Bernd Bunjes und seine Kollegen vom Bauhof. „Wal-Kampf“, sagte Bunjes mit einem Schmunzeln. Er sollte recht behalten. Am Ende war Uwe Blank vom THW sichtlich erleichtert: „Das ist noch mal gut gegangen.“