Anzeige

Chancenlose Eisbären gehen bei Alba Berlin baden

Die Eisbären Bremerhaven haben in der Basketball-Bundesliga die dritte Niederlage in Folge kassiert. Das Team von Trainer Sebastian Machowski zog bei Alba Berlin mit 71:97 (33:55) deutlich den Kürzeren.  Die Seestadt-Korbjäger erreichten in der Defensive nie die notwendige Intensität. 

Eisbären geraten früh auf die Verliererstraße

Bereits im ersten Durchgang gerieten die Gäste auf die Verliererstraße. Vor allem aus der Distanz bekamen die Machowski-Schützlinge  nichts geregelt. Nur einer ihrer 13 Dreier-Versuche fand in der ersten Halbzeit den Weg in den Berliner Korb. Obwohl Quincy Diggs und Waverly Austin zur Pause bereits zehn Punkte auf dem Konto hatten, lagen die Bremerhavener mit 22 Punkten hinten (33:55).

Fabian Bleck spielt ordentliches drittes Viertel

Eine Aufholjagd blieb in der zweiten Halbzeit aus. Fabian Bleck spielte mit neun Punkten zwar ein ordentliches drittes Viertel, doch die starken Berliner hatten weiter alles im Griff. Nach 30 Minuten führten die Hauptstädter souverän mit 80:55 (30.). Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits fünf Profis der „Albatrosse“ eine zweistellige Wurfausbeute erreicht.

Der verletzte Smotrycz wird schmerzlich vermisst

Angesichts des hohen Rückstands ging es für die Eisbären im letzten Viertel nur noch um Schadensbegrenzung. Das gelang jedoch nicht. Der verletzte Power Forward Evan Smotrycz wurde erneut schmerzlich vermisst. Die Seestädter kassierten zum dritten Mal in Folge mehr als 90 Punkte. Das muss im letzten Spiel vor Weihnachten deutlich besser werden. Am Freitag, 16. Dezember, ist der Tabellendritte medi Bayreuth in der Stadthalle zu Gast (19 Uhr).

Dietmar Rose

Dietmar Rose

zeige alle Beiträge

Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.