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Eisbären kassieren gegen Göttingen vierte Niederlage in Folge

Die Eisbären Bremerhaven haben ihre Niederlagenserie nicht beenden können. Vor 2810 Zuschauern unterlag das Team von Trainer Sebastian Machowski der BG Göttingen mit 68:77 (38:45). Es war die vierte Niederlage in Folge für die Basketball-Profis aus der Seestadt.

Neben Kamp fällt auch Elliott aus

Das Spiel stand für die Seestadt-Korbjäger unter keinem guten Stern. Nach der Verletzung von Harper Kamp, der sich im Training einen Außenbandriss zugezogen hatte, musste das Machowski-Team eine weitere Hiobsbotschaft verkraften. Mit Ivan Elliott musste ein weiterer Leistungsträger aus der Startformation passen. Der Power Forward stand wegen eines Infekts nicht zur Verfügung. Damit fehlten den Eisbären zwei ganz wichtige Spieler auf den großen Positionen.

Austin wirft neun Punkte im ersten Viertel

Trotz dieser enormen Schwächung fanden die Gastgeber in der Stadthalle gut ins Spiel. Machowski setzte auf eine kleinere Startformation mit den Guards Jordan Hulls, Karvel Anderson, Quincy Diggs, Fabian Bleck als Power Forward und Center Waverly Austin. Der Deutsch-Amerikaner Austin übernahm offensiv mehr Verantwortung und steuerte im ersten Viertel neun Punkte zur knappen 24:23-Führung bei.

Nur vier Eisbären können punkten

Insgesamt lastete das Spiel der Eisbären, bei denen der Litauer Modestas Paulauskas vom Kooperationspartner Rot-Weiss Cuxhaven seinen Einstand gab, aber auf zur wenigen Schultern. Nur vier Spieler (Austin, Karvel Anderson, Fabian Bleck und David Brembly) konnten sich in der ersten Halbzeit punktemäßig auf die Anzeigetafel bringen. Da sich zudem die Ballverluste häuften, übernahmen die Göttinger das Kommando.  Zur Halbzeit hatten die „Veilchen“ mit 45:38 die Nase vorn.

Zerfahrenes Spiel wird noch schlechter

Nach dem Seitenwechsel nahm das Niveau des ohnehin zerfahrenen Spiels noch weiter ab. Es war keine Werbung für den Basketball, was beide Mannschaften den Zuschauern in der Stadthalle und am Fernsehschirm bei Sport1 boten. Die größere Fehlerquote hatten die Eisbären. Zudem holte das Machowski-Team so gut wie keinen Rebound. Das Resultat war die 62:54-Führung der Göttinger nach 30 Minuten.

Es bleibt bis zum Schluss spannend

Die Göttinger machten nach fünf Niederlagen in Folge alles andere als einen sicheren Eindruck. Daher blieb das Spiel bis zum Schluss zumindest spannend. Zweieinhalb Minuten vor Spielende lagen die „Veilchen“ mit 72:64 vorne. Die Eisbären kamen zwar noch einmal auf fünf Punkte heran (68:73), die Wende schafften sie aber nicht mehr.

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.