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Fischtown Pinguins bekommen den Sack nicht zu

Ist das bitter: Die Fischtown Pinguins haben in Overtime mit 3:4 gegen die Schwenninger Wild Wings verloren, nachdem sie zwei Minuten vor Schluss noch mit 3:2 geführt hatten. Eine umstrittene Strafe gegen Owens brachte den Schwaben in der 64. Minute einen klaren Vorteil. Will Acton schoss den Siegtreffer für die Wild Wings.

Bei den Pinguins konnte nach überstandener Verletzung wieder Mike Hoeffel mitwirken. Er rückte auf seine angestammte Center-Position im vierten Sturm. Christoph Körner ging als überzähliger Akteur auf die Tribüne. Im Tor durfte Jerry Kuhn von Beginn an ran – diese Entscheidung des Trainers war keine Überraschung, wenn man die überragende Leistung des Goalies beim 4:2-Auswärtssieg in Krefeld vor Augen hat.

Toll herausgespielte Tore im ersten Drittel

Die Pinguins dominierten das erste Drittel. Sie zeigten eine große körperliche Präsenz und führten nach 20 Minuten verdient mit 2:0. Das Bremerhavener Team spielte beide Treffer fein heraus. Beim 1:0 bediente Jason Bast seinen Kollegen Jordan George mustergültig mit einem Querpass. Den zweiten Treffer legte Jordan Owens für Jack Combs auf. Der Torschützenkönig tanzte kurz Schwenningens Goalie Diustin Strahlmeier aus und legte den Puck ins Netz. Fein gemacht.

Schwenningen scheitert an Jerry Kuhn

Auch Schwenningen hatte einige Schusschancen. Kuhn ließ sich aber nicht überlisten.

Aussetzer in der 31. Minute

Die Pinguins hatten zu Beginn des zweiten Drittels ebenfalls alles im Griff. Doch in der 31. Minute hatten sie einen Blackout. Innerhalb von 26 Sekunden kassierten sie zwei Treffer – der schöne Vorsprung war dahin. Erst wechselten die Pinguins schlecht in Unterzahl, dann stimmte die Zordnung nicht. Große Ernüchterung in der Eisarena.

Feiner Doppelpass führt zum 3:2

Doch zum Glück hatte Mike Hoeffel in der 35. Minute einen Sahne-Moment. Nach einem feinen Doppelpass mit David Zucker hob der Deutsch-Amerikaner die Scheibe über Goalie Dustin Strahlmeier hinweg zum 3:2 in die Maschen.

Es bleibt ein offenes Spiel – und dann der bittere Ausgleich

Im Schlussdrittel ging es munter hin und her. Das Spiel war offen. Im Powerplay ließen die Pinguins gute Scheiben liegen. Da hätten die Gastgeber für eine Vorentscheidung sorgen können. Doch es kam anders: Zwei Minuten vor Schluss gelang den Schwenningern der Ausgleich zum 3:3. Nachdem sie ihren Torhüter vom Eis genommen hatten, gelang den Gästen durch Daniel Schmölz das 3:3. Es ging in die Overtime. Und dann hatten die schwachen Schiedsrichter Steinecke/Haupt ihren Auftritt, als sie Owens vom Eis stellten und das 4:3 für die Gäste einleiteten.