Anzeige

Süße Koalas und tanzende Heuhaufen: Der etwas andere Jahresrückblick

In einem Jahr voller Schock-Nachrichten gab es auch Geschichten zum Schmunzeln – etwa von Koalababys, Problemstörchen und treuen Pinguinen. In unserem Jahresrückblick trifft Süßes auf Kurioses.

  • Pinguin Dindim und sein menschlicher Retter.
    Pinguin Dindim und sein menschlicher Retter. Foto: dpa

    Treuer Pinguin: Im fünften Jahr in Folge kehrte in diesem Jahr ein Pinguin Dindim zu seinem Retter in Brasilien zurück. João Pereira de Souza half 2011 einem auf einer brasilianischen Atlantikinsel gestrandeten Pinguin, der mit Öl verklebt war und ein Bein gebrochen hatte. Normalerweise lebt Dindim wohl rund 4000 Kilometer weiter südlich in Patagonien. 2016 tauchte er zum fünften Mal am Bambuszaun des Häuschens seines Retters auf der Ilha Grande auf.

Pinguin mit allen Ehren

  • General Pinguin: Ein Königspinguin namens Sir Nils Olav wurde in diesem Jahr zum Brigadegeneral befördert. Das Tier watschelte bei dieser Gelegenheit an mehr als 50 in Reih und Glied aufgestellten Soldaten der Leibgarde des norwegischen Königshauses entlang. Der Auftritt im Zoo der schottischen Hauptstadt Edinburgh gehörte zu einer Zeremonie mit langer Tradition.
  • Süß, süßer, Koala-Baby Shayne.
    Süß, süßer, Koala-Baby Shayne. Foto: Ben Beaden/Australia Zoo/dpa

    Mutterersatz für Baby-Koala: Ein Koalababy namens Shayne wächst in Australien in der „Obhut“ eines Plüschtiers als Mutterersatz auf. Das Jungtier war allein am Straßenrand gefunden worden, nachdem seine Mutter von einem Auto getötet worden war. Shayne saß wohl auf dem Rücken der Mutter, als der Unfall passierte, und wurde ins Gebüsch am Straßenrand geschleudert. Der Anblick ist herzallerliebst.

Problemstorch ist weniger süß

  • Autofahrer leiden unter Problemstroch: Monatelang plagte der Problemstorch Ronny mit seinen Eskapaden das Dorf Glambeck in Brandenburg. Der Storch hatte den Sommer über mit Schnabelattacken gegen Autodächer und Fensterscheiben für zerkratzten Lack und blanke Nerven gesorgt. Damit wurden der rabiate Vogel und sein Dorf deutschlandweit bekannt.

Debatte um tanzende Heuhaufen

  • Die tanzenden Heuhaufen: Die Zeremonie „Sacre Gottardo“ des Deutschen Volker Hesse zur Eröffnung des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels passte nicht allen. Eine Politikerin der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) monierte danach in einer Anfrage an die Regierung, dass „tanzende Derwische“ Teil der Zeremonie gewesen seien. Ein muslimischer Derwisch repräsentiere aber keinesfalls schweizerische Grundwerte. Die knappe Antwort der Regierung: „Bei den angesprochenen Figuren handelte es sich nicht um Derwische, sondern um tanzende Heuhaufen.“

  • Faultier fällt Kind auf den Kopf: Im Herbst sorgte ein kurioser Unfall im Dortmunder Zoo für Aufsehen. Einem sechsjährigen Jungen fiel dort ein Faultier auf den Kopf. Das elfjährige Faultier Julius kletterte gemächlich an einer Stange über dem Rundlauf des begehbaren Geheges, als es den Halt verlor und genau auf dem Kopf des jungen Besuchers landete. Für beide verlief der Unfall glimpflich.
Nach seinem Sturz haben sich Faultier Julius und der sechsjährige Junge schnell wieder erholt.
Nach seinem Sturz haben sich Faultier Julius und der sechsjährige Junge schnell wieder erholt. Foto: dpa
Mehr auf nord24:
Warum Babykatzen-Killer und Hackfleisch-Fans schwere Zeiten haben