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Hitzige Diskussion: Haben wir bald Sex mit Robotern?

Bei der schönsten Nebensache der Welt denken die meisten an zwei, im äußersten Fall mehrere Menschen beim Sex. In Zukunft können jedoch auch Roboter beim Sex eine Rolle spielen. In London wird bereits hitzig darüber diskutiert.

Sexroboter sollen 2050 Realität sein

David Levy, Experte für Künstliche Intelligenz (KI) und Autor eines einschlägigen Buches, sieht Sexroboter nicht zwangsläufig als Ersatz für menschliche Liebesbeziehungen, eher als Alternative oder Ergänzung. Laut Levy ist die Entwicklung von Sexrobotern unaufhaltsam und bis spätestens 2050 Realität. Ein Internationaler Kongress diese Woche in London beschäftigte sich ganz mit dem Thema „Liebe und Sex mit Robotern„.

Kann Sex mit Robotern Prostitution eindämmen?

Die Fürsprecher der Sexmaschinen glauben, dass sie dabei helfen könnten, Prostitution einzudämmen, Sex-Unterricht zu geben und sogar Therapien zu ermöglichen. Vor allem könnten die Roboter denjenigen Menschen ein Sexualleben ermöglichen, die bislang leer ausgehen, glaubt Kate Devlin. Die Hochschuldozentin für Computing an der Universität von London ist eine der Verantwortlichen hinter dem Kongress.

Kritik an Roboter-Liebe

Doch es gibt auch Kritiker der Roboter-Liebe. Kathleen Richardson, Initiatorin der „Kampagne gegen Sexroboter„, fordert einen Entwicklungsstopp. Sie befürchtet negative gesellschaftliche Folgen. „Es lässt die Idee zu, menschliche Beziehungen seien optional, und alle Bedürfnisse könnten von Maschinen gestillt werden. Aber das stimmt nicht. Man braucht andere Menschen“, sagt sie. (dpa)

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