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Peinliche Panne bei Oscar 2017: „La La Land“ wird versehentlich als bester Film ausgezeichnet

In der Nacht auf Montag hat in Hollywood die Oscar-Verleihung stattgefunden. Großer Gewinner war der Film „La La Land“, der es aber verpasste, einen neuen Rekord aufzustellen. 

La La Land erhält sechs Preise

Mit sechs Oscars hat der Film „La La Land“ die mit Abstand meisten Academy Awards bei der 89. Oscar-Verleihung erhalten. Der Musical-Film war in 14 Kategorien nominiert, letztlich gab es sechs Trophäen für „Bester Song“, „Beste Regie“, Emma Stone als „Beste Hauptdarstellerin“, „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“ und „Beste Filmmusik“.

Zwei Preise für Manchester by the Sea

Je zwei Preise gab es außerdem für „La La Land“ auch für „Moonlight“ und „Manchester by the Sea“, die auch schon für die Golden Globes nominiert waren und zum Teil dort ausgezeichnet wurden.

Casey Affleck ausgezeichnet

Die Auszeichnung für den besten Hauptdarsteller ging an Casey Affleck („Manchester by the Sea“), den jüngeren Bruder von Ben Affleck. „Manchester by the Sea“ bekam auch für das „Beste Originaldrehbuch“ einen Oscar.

Toni Erdmann geht leer aus

Als „Bester Animationsfilm“ wurde „Zoomania“ ausgezeichnet. Der deutsche Film „Toni Erdmann“ ging in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ leer aus, den Sieg holte sich „The Salesman“.

Panne bei Ehrung

Eine Panne gab es bei der Ehrung des besten Films: Die Laudatorin las vor, dass „La La Land” gewonnen habe. Als die Crew bereits auf der Bühne stand, fiel den Verantwortlichen der Fehler auf – und stattdessen wurde „Moonlight” ausgezeichnet.

Christoph Käfer

Christoph Käfer

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Christoph Käfer, Jahrgang 1988, ist gebürtiger Hildesheimer und hat dort Politik und Wirtschaft sowie Journalismus und Medienwirtschaft in Kiel studiert. Er hat beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag volontiert, anschließend als Redakteur in Flensburg gearbeitet und unterstützt nun die Nordsee-Zeitung und nord24 als Online-Redakteur.