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Werder im Glück: 2:0 gegen Darmstadt

Aus Entsetzen wird Erleichterung: Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit sichert sich Werder Bremen im Kellerduell gegen Darmstadt 98 noch einen 2:0-Sieg. Damit wurde Torsten Frings die Rückkehr ins Weserstadion vermiest.

Bremen jetzt auf Platz 14

Der im September als Co-Trainer der Bremer beurlaubte Frings kassierte als Chefcoach des Bundesliga-Letzten Darmstadt 98 eine unglückliche Niederlage. Doppelter Bremer Torschütze war Max Kruse. In der Tabelle der Fußball-Bundesliga steht die Elf von Alexander Nouri damit jetzt auf Platz 14.

Ohne Spielideen

Ohne Spielidee, ohne Tor, ohne Gegentor: So ließe sich die erste Halbzeit im Schnelldurchlauf aus Bremer Sicht beschreiben. Darmstadt präsentierte sich erstaunlich offensiv und erspielte sich in der Anfangsphase gute Möglichkeiten. Frings‘ ehemaliges Team ließ den Tabellenletzten die erste Halbzeit klar dominieren und kam erst nach dem Seitenwechsel ein bisschen besser ins Spiel

Pizarro enttäuscht

Werder zeigte wieder einmal erschreckende Probleme in der Defensive. Zu allem Übel mussten Zlatko Junuzovic und Kapitän Clemens Fritz wegen Verletzungen schon vor der Pause ausgewechselt werden. Maximilian Eggenstein und Florian Grillitsch kamen, und sie machten es auf der Doppel-Sechs nicht schlechter als zuvor die Routiniers. Enttäuschend war auch die Darbietung des routinierten Pizarro. Der 38 Jahre alte Angreifer setzte sich nur selten durch. Immerhin holte Pizarro nach Attacke von Sulu den Strafstoß heraus, den Kruse (75. Minute) sicher verwandelte. Genauso lässig blieb Kruse bei seinem zweiten Tor unmittelbar vor dem Abpfiff (90.+2) nach Vorlage von Fin Bartels.