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Armer Allofs: Werder-Sportchef Frank Baumann zeigt Mitgefühl

Mitgefühl im Abstiegskampf: Werder-Sportchef Frank Baumann findet die Entlassung seines früheren Mentors Klaus Allofs beim VfL Wolfsburg schade.

Als Werder Bremen im Jahr 2004 das Double gewann, galt Manager Klaus Allofs als Architekt des Erfolges und Kapitän Frank Baumann als die stille Kraft der Mannschaft. Zwölfeinhalb Jahre später ist aus der stillen Kraft der Werder-Sportchef geworden und aus dem Architekten von einst ein gerade beim VfL Wolfsburg entlassener Manager. Und obwohl der VfL aktuell im Kampf um den Klassenerhalt ein direkter Bremer Konkurrent ist, gönnt sich Baumann einen mitfühlenden Blick Richtung Allofs.

Baumann: Allofs hat unterm Strich gute Arbeit in Wolfsburg geleistet

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Frank Baumann nimmt die Wolfsburger Erwartungshaltung ins Visier

Die alte Verbundenheit erklärt natürlich, dass Baumann nicht so rational über Allofs‘ Arbeit in Wolfsburg denkt wie die VW-Oberen. Dass es beim VfL jetzt nicht mehr so läuft wie erwartet, „liegt auch nicht nur an Klaus“, meint der Werder-Geschäftsführer: „Die Erwartungshaltung in Wolfsburg war einfach auch sehr groß.“

Werder-Sportchef traut dem Ex-Wolfsburger einen neuen Job in der Fußball-Bundesliga zu

Dass Allofs, seit kurzem 60 Jahre alt, nun noch einmal bei einem anderen Bundesliga-Club Verantwortung übernimmt, hält Frank Baumann für mehr als wahrscheinlich. „Ich kenne zwar seine Lebensplanung nicht, aber warum nicht?“, fragt er und fügt mit Blick auf den Einstieg von Heribert Bruchhagen beim Hamburger SV hinzu: „Wie man sieht, kann man auch mit 68 Jahren nochmal in eine solche Position kommen.“ (csa)

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