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Ex-Werder-Spieler Ivan Klasnic: Gerichtsprozess geht Freitag weiter

Der Rechtsstreit zwischen dem nierenkranken Ex-Werder-Spieler Ivan Klasnic und zwei Ärzten geht in eine neue Runde. Am Freitag ist der nächste Termin vor Gericht.

Prozess geht weiter

Eigentlich hätte Ivan Klasnic am Freitag zur Dialyse ins Krankenhaus gemusst. Den Termin hat er aber auf Sonnabend verschoben. Denn vor dem Landgericht Bremen wird am Freitag der Zivilrechtsstreit zwischen dem ehemaligen Werder-Stürmer als Kläger und Ex-Werder-Arzt Dr. Götz Dimanski sowie der Internistin Manju Guha als Beklagte fortgesetzt. Klasnic ist natürlich dabei, „ohne mich geht es ja nicht“, sagt er.

Zwei Sachverständige werden angehört

Forderungen von 1,1 Millionen Euro

Der Streitwert des seit 2008 laufenden Verfahrens beträgt mehr als 1,1 Millionen Euro, die Klasnic an Schadenersatz und Schmerzensgeld fordert.

Zwei Nierentransplantationen

In Folge einer Niereninsuffizienz musste sich der Ex-Stürmer schließlich zwei Nierentransplantationen unterziehen – die zweite in 2007 war erfolgreich. Aktuell wartet Klasnic jedoch erneut auf eine Organspende, muss dreimal pro Woche zur Dialyse. „Ich komme damit klar, die Dialyse ist nicht sonderlich problematisch für mich“, sagt Klasnic, „aber mein Leben ist natürlich eingeschränkt.“

Karriere beendet

Seine Karriere hatte der ehemalige kroatische Nationalstürmer nach der Nierentransplantation zwar noch sechs Jahre fortgesetzt, 2013 fand er nach einem kurzen Engagement bei Mainz 05 allerdings keinen Club mehr. Die Laufbahn ging zu Ende. Auch wenn Ivan Klasnic aktuell scherzt: „Wenn Werder noch einen Stürmer braucht – ich bin bereit.“