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IG Metall kündigt „harten Konflikt“ um Senvion an

Die Gewerkschaft IG Metall will die Schließung von drei Werken des Windradherstellers Senvion nicht kampflos hinnehmen. Bezirksleiter Meinhard Geiken kündigte einen „harten Konflikt“ an.

Zusammen mit den Betriebsräten und den Beschäftigten wolle man „mit zahlreichen Aktionen“ gegen die angekündigten Entlassungen und Standortschließungen protestieren. Für den 27. März hat die IG Metall zu einem Runden Tisch ins Gewerkschaftshaus nach Hamburg geladen, um über die Zukunft der Standorte und Arbeitsplätze zu sprechen.

Alternativen zum Kahlschlag

„Mit Wirtschaftsministern, Bürgermeistern, Betriebsräten und dem Senvion-Vorstand wollen wir über Alternativen zu dem geplanten Kahlschlag diskutieren“, sagte Geiken. „Dazu erwarten die Beschäftigten auch Ideen von der Geschäftsführung. Wenn diese nur auf Entlassungen und Schließungen setzt, werden wir einen harten Konflikt bekommen.“
Der Senvion-Vorstand hatte am Montag die Schließung von drei Werken in Deutschland angekündigt. Die Turbinenfertigung in Husum und Trampe (Brandenburg) sowie die Rotorblattfertigung in Bremerhaven sollen eingestellt werden; 730 Arbeitsplätze werden gestrichen.