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Sturmtief „Sebastian“ schüttelt die Wesermarsch durch

Entwurzelte Bäume, beschädigte Ampelanlagen, umgewehte Wahlplakate, überschwemmte Strände und Anleger. Sturmtief „Sebastian“ hat die Wesermarsch am Mittwoch kräftig durchgeschüttelt und erhebliche Schäden angerichtet. Die Feuerwehren und die Mitarbeiter der Bauhöfe waren von Mittag bis zum Abend pausenlos im Einsatz.

Dutzende Bäume entwurzelt

Dutzende von Bäumen wurden entwurzelt, stürzten auf Straßen und Wege. In mehreren Fällen mussten Feuerwehren und Bauhof-Mitarbeiter erst Äste und Stämme wegräumen, bevor der Verkehr wieder fließen konnte. Apropos Verkehr: Die Nordwestbahn stellte den Betrieb wegen des Orkans ein.

Baum drückt Hausdach ein

Ein besonders drastischer Fall ereignete sich in Brake-Käseburg. Dort krachte ein großer Baum auf das Dach eines Hauses und drückte es ein.  Der Mieter des Hauses war gerade am Renovieren. Der Baum ist so groß, dass die Feuerwehr es nicht geschafft hat, ihn wegzuräumen.

Küste kommt mit blauem Auge davon

An den Küsten hielten sich die Schäden dagegen in Grenzen. Der Nordenhamer Strand und andere Küstenabschnitte wurde zwar stellenweise überflutet, aber das war harmlos, denn der Sturm blies glücklicherweise nicht aus Nordwest.