Darum kommt es auf der Strecke Nordenham-Bremen zu Zugausfällen

Auf der Bahnstrecke Nordenham-Bremen (Linie RS 4) sind in den vergangenen Tagen mehrere Züge ausgefallen, zwei am Samstag, vier am Montag. Als Grund hierfür nennt die Nordwestbahn einen hohen Krankenstand. Im Bereich des S-Bahn-Netzes sind aktuell 18 Lokführer erkrankt.

Lage bleibt angespannt

Ein Nordwestbahn-Sprecher bezeichnete die Situation am Montagvormittag als angespannt. Die Verantwortlichen seien bemüht, weitere Zugausfälle möglichst zu vermeiden, ganz ausschließen ließen sich diese aber nicht. Über aktuelle Entwicklungen werde auf der Internetseite des Unternehmens informiert.

Andere Linien sind stärker betroffen

Man versuche alles, um die Zahl der Zugausfälle möglichst klein zu halten, so der Sprecher. Andere Linien seien deutlich stärker betroffen als die RS 4. Zum Teil sei es schon so, dass Mitarbeiter aus unserer Verwaltung, die noch einen gültigen Lokführerschein haben, einspringen, um die Situation zu entschärfen.

Komplizierte Regelungen

Die Dienstschichten eines Triebfahrzeugführers müssen zwei Wochen vor Monatsanfang feststehen. Dies sei eingeführt worden, um den Mitarbeitern mehr Sicherheit zu geben, erschwere es aber auch, bei Krankheitsfällen spontan umzuplanen.

Unter welchen Voraussetzungen die betroffenen Bahnkunden Chance auf eine teilweise Kosten-Rückerstattung haben, lest Ihr am Dienstag in der KREISZEITUNG WESERMARSCH.

Timo Kühnemuth

Timo Kühnemuth

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Timo Kühnemuth ist gebürtiger Ostfriese und hat in Oldenburg Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Danach absolvierte er bei der Kreiszeitung Wesermarsch sein Volontariat. Von 2006 bis 2010 arbeitete er als Redakteur bei Zeitungen in Buxtehude und Delmenhorst. Seit April 2010 ist er wieder für die Kreiszeitung Wesermarsch im Einsatz.