Glatte Straßen und stürmische Böen in Deutschland

Überfrierende Nässe und Schneefall haben in einigen Teilen Deutschlands für glatte Straßen gesorgt. Im Berufsverkehr mussten Autofahrer am Mittwochmorgen vor allem im Norden, Westen und in der Mitte damit rechnen, dass es rutschig wird, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte. In Bremerhaven und umzu blieb die Lage aber entspannt.

Einige Glätteunfälle in Schleswig-Holstein

Am Dienstagabend hatte es in manchen Regionen bereits Probleme gegeben. Im nördlichen Schleswig-Holstein berichtete die Feuerwehr von einigen Glätteunfällen, bei denen es auch Verletzte gab. Meist blieb es aber bei Blechschäden.

Auch das Emsland ist betroffen

Im Westen berichteten in der Nacht verschiedene Polizeistellen von Schnee und glatten Straßen. Probleme gab es zunächst aber kaum. Auf der Autobahn 62 im nördlichen Saarland blieb den Angaben zufolge ein Lastwagen liegen, in der Region rund um Bielefeld wurden einige Glätteunfälle registriert, ebenso in Osnabrück sowie dem Emsland in Niedersachsen.

Mehrere Unfälle auf der A28

Auf der Autobahn 28 zwischen Oldenburg und Leer hatten plötzlich einsetzende Hagelschauer am Dienstagabend zu mehreren Unfällen geführt. Nach Angaben der Polizei kamen dabei acht Autos und ein Sattelzug ins Schleudern.

In der Südhälfte wird’s ungemütlich

Laut DWD ist am Mittwoch in der Südwesthälfte mit Sturmböen, auf Bergen auch mit Orkanböen zu rechnen. Es kann regnen, graupeln oder Schneeschauer geben – bei wechselnder bis starker Bewölkung. In den Mittelgebirgen werden 15 bis 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, in den Alpen oberhalb von 1200 Metern sogar ein halber bis ein Meter. Auch am Donnerstag soll es ungemütlich bleiben – und stürmisch.

Deutsche Bahn warnt vor möglichen Einschränkungen

Die Deutsche Bahn warnte ihre Fahrgäste im Internet vor möglichen Einschränkungen im Südwesten wegen möglicher orkanartiger Stürme am Mittwoch und Donnerstag: „Aus Sicherheitsgründen behalten wir uns die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit unserer Züge und im Einzelfall auch die Einstellung des Bahnbetriebs vor.“ (dpa)