#isso: Autos brauchen Vornamen!

Eine Blitzumfrage unter Kolleginnen und Kollegen bei nord24.de hat gezeigt: Autos, Fahrräder, ja sogar Kameras, Saugroboter und Rasenmäher haben Vornamen! Dabei gibt es aber entscheidende Unterschieden zwischen den weiblichen und männlichen Kollegen. 

Max Ka Kool, Leo und Lotta

Wenn es ums Auto geht, verstehen Männer keinen Spaß. Da sind die Frauen lockerer. Da gibt es Max Ka Kool, eines der ersten Ford Ka-Modelle mit Klimaanlage. Und Leo, der 1er-BMW. Und Chrissi, der Mini-Mister. Mit der Mode gehen auch Lotte und Emma. Bei Frauen verdienen auch Drahtesel ihre Namen. Eine Kollegin überlegte sich klangvolle Namen wie Lola, Ludwig und Lasse für ihre Fahrräder.

Daisy

Mein erstes Auto hieß übrigens Daisy. Recht einleuchtend, denn sie war eine grasgrüne Peugot-Dame mit großen, weißen Gänseblümchen drauf. Ein markantes Unterscheidungsmerkmal zu dem exakt bau- und farbgleichen Peugot 106 meines Nachbarn. Der hatte übrigens keinen Namen. Typisch Mann.

Saugroboter aus Spider Man

Dafür sind Männer kreativ, wenn es ums technische Gerät geht. Die zwei (!) Saugroboter des Kollegen heißen Norman und Herald. Benannt sind sie nach den Helden aus den Spider-Man-Filmen. Der erste Saugroboter seines Haushaltes, ein Dirt Devil Spider, hieß passenderweise Peter Parker. Aus der Reihe fällt da schon sein Rasenroboter Robbie. Aber auch Frauen benennen ihre liebsten Geräte. Zum Beispiel Fotokameras. Die heißen zum Beispiel Nikki und Konrad.

Die Gefährten

Ja, es gibt eche Studien zu diesem Thema. TÜV Nord beispielsweise hat untersucht, warum Menschen ihren Autos gerne Namen geben. Dr. Ralf Buchstaller ist Psychologe bei TÜV Nord. Er erklärt auf deren Webseite: Schon die alten Griechen hätten ihren Schiffen Namen gegeben. „Damit machten sie das Gefährt zum Gefährten.“

Vettel und seine Ferarris

Und welcher Mann mal wieder die Sitte der Frau belächelt, möge daran erinnert werden: Auch Sebastian Vettel benennt seine Formel-1-Ferraris!

Lisa Klein

Lisa Klein

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Geboren und aufgewachsen ist Lisa Klein im Allgäu in Süddeutschland. Über Stationen im In- und Ausland hat sie sich hoch in den Norden Deutschlands gearbeitet. Nach dem Bachelor in Anglophone Studies in Marburg und dem Master in Technischer Redaktion und Multimedialer Dokumentation in Gießen hätte sich die Channel Managerin einen Jobtitel mit weniger Erklärungsbedarf gewünscht. Ist aber ansonsten glücklich hier.