So sieht die provisorische Lösung für die Kennedybrücke aus

Die Verkehrsführung auf der Kennedybrücke in Bremerhaven ist seit Wochen ein heiß diskutiertes Thema. Vertreter von CDU, SPD, ADFC und Protest-Initiator Dr. Hans Joachim Schmeck-Lindenau waren am Mittwoch zum Gespräch bei Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) eingeladen.

Gelbe Linie auf dem Fußweg

Als provisorische Lösung wird es für die kommenden sechs Monate eine gelbe Linie auf dem Fußweg geben, die die Bereiche für Fußgänger und Fahrradfahrer optisch trennt. Damit sind alle Beteiligten einverstanden.

Entscheidung am Dienstag

Danach soll ein Fahrradstreifen auf der Fahrbahn für die Radfahrer abgetrennt werden. Einzig die CDU hat noch nicht zugestimmt. Der Fraktionsvorsitzende Thorsten Raschen stellt sich dem Radstreifen nicht mehr entgegen, möchte aber die endgültige Entscheidung während der Fraktionssitzung der Partei am kommenden Dienstag zur Diskussion stellen.

Umfrage auf nord24.de

Auf nord24.de hatten wir nach eurer Meinung gefragt. Fast zwei Drittel der Leser waren bis zum Mittwochabend für eine eigene Fahrspur für Radfahrer auf der Kennedybrücke. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten 1526 User (64%) dafür und 846 User (36%) dagegen gestimmt. (ssw)

Warum es sich bei der provisorischen Lösung nicht um einen echten Radweg handelt, lest ihr am Donnerstag in der NORDSEE-ZEITUNG.