Alle unter einem Dach: Gemeinsam statt einsam

Manchmal ist gerade die Kombination verschiedener Epochen der Schlüssel zum Glück und speziell zum Wohnglück. Leben mehrere Generationen unter einem Dach, können sie sich im Alltag gegenseitig unterstützen: gemeinsam statt einsam.

„Dabei ist es nicht notwendig, dieselben Wohnräume zu teilen“, sagt Norbert Kahrs. Sollen beispielweise Oma und Opa einziehen, ist es möglich, das Haus mit zwei separaten Eingängen zu planen: Die älteren Herrschaften bewohnen das Erdgeschoss, während sich die Eltern und Kinder im ersten und zweiten Stock ausbreiten können.

Mehr Generationen – mehr Leben

„Entscheidet man sich beim Hausbau für massives Mauerwerk wie Kalksandstein, kann in Bestandsbauten sogar noch nachträglich auf wechselnde Lebenssituationen reagiert werden“, erklärt der Handwerksmeister. Wandkonstruktionen aus dem natürlichen Baustoff bieten maximale Flexibilität: Dank ihnen ist ein späteres Öffnen der Wände problemlos möglich, denn diese sind in massiven Bauten statisch oft nicht ausgelastet. „Auf diese Weise können nichttragende Wände entweder komplett entfernt oder einfach nur umgesetzt werden, sodass Grundriss, Raumgröße und -anzahl frei angepasst werden können“, verdeutlicht der Experte.

Für gesundes Raumklima: ökologische Baustoffe

Das kommt der ganzen Familie zugute. Die Lebensumstände ändern sich über die Jahre immer wieder. Im Falle eines Mehrgenerationenhauses steht einem Umbau der Parterre zu einer eigenständigen, barrierefreien Wohnung für die Großeltern nichts im Wege. Hinzu kommt, dass Kalksandstein ein ökologisch einwandfreier Baustoff ist. Er besteht aus nichts als Kalk, Sand und Wasser. „Diese Zusammensetzung ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern fördert auch ein gesundes Raumklima“, betont der Fachmann.