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Flucht vor der Polizei: 670-PS-Ferrari überschlägt sich mehrfach auf Autobahn

Spektakulärer Unfall auf der A7: Ein Autofahrer hat sich auf der Flucht vor der Polizei am frühen Sonntagmorgen mehrfach mit seinem Ferrari überschlagen. 

Ferrari überschlägt sich auf A7

Der 59 Jahre alte Ferrari-Fahrer aus Hamburg hatte gegen 4.40 Uhr auf der Raststätte Brunautal-Ost an der A7 beim Ausparken einen anderen Wagen gerammt. Statt sich um den Unfall zu kümmern, raste der Mann mit seinem knallroten 670 PS starken Ferrari 488 GTB mit hoher Geschwindigkeit vom Unfallort davon in Richtung Hamburg.

Erst Fahrerflucht, dann Unfall

Doch nur wenige Minuten später endete seine Flucht vor der Polizei: Nach Angaben der Polizei überschlug sich der 240.000 Euro teure Ferrari mehrfach kurz vor der Anschlussstelle Evendorf. Das Luxusauto blieb stark beschädigt auf der Fahrbahn liegen.

Feuerwehr befreit Ferrari-Fahrer

„Vor Ort stellten die Beamten schnell fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um den zuvor als flüchtig gemeldeten Ferrari handelte“, sagte ein Polizeisprecher aus dem Heidekreis. Der 59-jährige Fahrer musste von der Feuerwehr aus seinem komplett zerstörten Wagen befreit werden und kam in das Krankenhaus nach Winsen Luhe. Das Krankenhaus soll der Mann auf eigenen Wunsch hin bereits wieder verlassen haben.

Blutentnahme angeordnet

Ob der Mann zuvor Alkohol getrunken hat, ist noch unklar. Die Polizei gibt an, dass eine Blutentnahme angeordnet wurde, um zu prüfen, ob er unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten stand.

Christoph Käfer

Christoph Käfer

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Christoph Käfer, Jahrgang 1988, ist gebürtiger Hildesheimer und hat dort Politik und Wirtschaft sowie Journalismus und Medienwirtschaft in Kiel studiert. Er hat beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag volontiert, anschließend als Redakteur in Flensburg gearbeitet und unterstützt nun die Nordsee-Zeitung und nord24 als Online-Redakteur.