Gefährliche Raserei am „Car“-Freitag

Karfreitag steht nicht nur für einen christlichen Feiertag. In der Autotuning-Szene steht er als „Car“-Freitag auch für einen Tag an dem es zu vielen Treffen kommt. Zum Teil auch verbunden mit illegalen Straßenrennen.

Seit Frühlingsbeginn wieder mehr

Aufgemotzt, tiefergelegt und mit lärmendem Auspuff versehen sind die Wagen der Tuning-Fans, die oft auch zu spontanen Innenstadtrennen starten und seit Frühlingsbeginn wieder verstärkt unterwegs sind. Quer durch Niedersachsen und in Bremen hat die Polizei die Raser und Poser im Visier, die mit verbotenen Rennen Menschenleben gefährden oder mit ihren Protzrunden in den Städten die Anwohner nerven.

Viele Unfälle

Die Polizei ist daher in einigen Bundesländern am Karfreitag verstärkt im Einsatz. In Oldenburg bei Bremen verfügt die Polizei seit Anfang vergangenen Jahres über eine speziell geschulte Kontrollgruppe, die regelmäßig auf Achse ist. Dabei geht es nicht bloß um Beschwerden wegen der rasenden und lauten Autos. Auch die Tatsache, dass die jungen Fahrer mit ihren getunten Wagen oft an Unfällen beteiligt sind, rief die Beamten auf den Plan.

Rennen gestoppt

Auch in Bremerhaven kommt es zu illegalen Rennen. Erst vor weniger als zwei Wochen stoppte die Polizei zwei Raser und nahm Führerscheine sowie die Autos in Gewahrsam. (dpa)