Jugendvandalismus beschäftigt Polizei in Bremerhaven-Leherheide

Eigentlich hat die Polizei es in Bremerhaven-Leherheide mit einem normalen Kriminalitätsgeschehen zu tun. Wäre da nicht eine Jugendgruppe, der die Beamten eine Reihe von Zerstörungen zuordnen.

Respektlos gegenüber Anwohnern

„Im Kern sind das zehn bis fünfzehn Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren“, erläutert Marc Tiedemann. Der Abteilungsleiter Nord der Schutzpolizei ist zuständig für das Revier Leherheide. Auch die Verwüstungen im März in der Amerikanischen Schule gehen nach Erkenntnissen der Beamten auf Mitglieder der Gruppe zurück. „Die Jugendlichen treten auch gegenüber Anwohnern und generell gegenüber Autoritäten mit großer Respektlosigkeit auf – auch gegenüber der Polizei“, berichtet Tiedemann.

Eltern versuchen, zu helfen

Das Problem existiere, obwohl die Eltern zum Teil eng mit der Polizei kooperierten. Die Polizei reagiert mit verstärkter Präsenz und durch den Einsatz spezieller Jugendsachbearbeiter. „Wir kennen unsere Pappenheimer“, sagt Tiedemann. Und es komme auch vor, dass die Polizei Jugendliche bei Auffälligkeiten auf die Wache bringt und den Erziehungsberechtigten übergibt. „Eine Vielzahl der Taten können wir zuordnen“, sagt Tiedemann.

Wie auf dem Revier Leherheide das Miteinander aus Einsatzdienst, Ermittlern und Kontaktpolizisten funktioniert, erfahrt Ihr am 21. April im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.