Bremen: Aktivisten packen falsch geparktes Auto ein

Kreative Aktion: Aus Protest gegen Falschparker haben Aktivisten in Bremen ein Auto vollständig in Packpapier eingewickelt.

Autos halb auf dem Gehweg

„Das eine Auto steht symbolisch für die Situation in diesem Viertel“, sagte Philipp Bruck von der Bürgerinitiative „Platz Da!“. Mit Blick auf die Reihe von Fahrzeugen, die halb auf dem Gehweg stand, sagte er: „Alle Autos müssten eigentlich bei der Polizei angezeigt und abgeschleppt werden.“

Nicht erlaubt

Die Initiative will darauf aufmerksam machen, wie viele Menschen ihre Fahrzeuge unerlaubt etwa auf Geh- und Radwegen parken. Mitunter versperren sie auch der Müllabfuhr den Weg, im schlimmsten Fall behindern sie einen Rettungswagen.

Fuß- und Radwege blockiert

Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kommt sich in vielen Innenstädten zuweilen wie auf einem Hindernisparcours vor. Dass Falschparker Fuß- und Radwege blockieren, sei in vielen Fällen nicht nur lästig, sagte Wolfgang Köhler-Naumann von der Initiative „Platz Da!“ in Bremen. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl sei oft kein Durchkommen mehr, für Kinder werde das Überqueren von Straßen zum Risiko. (lni)