Bremen: Straßenbahnfahrerin mit Laserpointer geblendet

Durch einen Laserpointer wurde am Samstagabend eine Straßenbahnfahrerin während der Fahrt durch die Bremer Neustadt geblendet. Ein Tatverdächtiger konnte ermittelt werden.

Mehrfach geblendet

Die Straßenbahn der Linie 4 war mit mehreren Fahrgästen besetzt. Gegen 18.50 Uhr wurde die Fahrerin der Bahn mehrfach durch einen Laser direkt im Gesicht geblendet. Glücklicherweise konnte sie die Bahn gefahrlos stoppen.

Kopfschmerzen verursacht

Die 51-Jährige spürte direkt nach der Blendung Kopfschmerzen. Sie konnte ihren Dienst nicht weiter fortsetzen. Weitere Fahrgäste wurden nicht verletzt. Im Rahmen von Ermittlungen wurde ein 25-jähriger Mann ermittelt.

Kein Spielzeug

In seiner Wohnung fanden Polizeibeamte einen Laserpointer und beschlagnahmten diesen. Gegen den Bremer wurden nun Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in Bahnverkehr und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Laserpointer keine Spielzeuge, sondern gefährlich sind.

Bis zu zehn Jahre Haft

Durch direkte Blendung von Personen kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Im schlimmsten Fall erleiden die Geblendeten Augenverletzungen, die in Folge zum Kontrollverlust über ihre Fahrzeuge führen können. Das Blenden mit Laserpointern im Bahnverkehr kann mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft werden.