Kopf des Bremer Miri-Clans nach Libanon abgeschoben

Die Behörden haben einen der führenden Köpfe des libanesischen Miri-Clans aus Bremen, Ibrahim Miri, abgeschoben. „Die besagte Person war ausreisepflichtig und wurde abgeschoben“, sagte eine Sprecherin der Innenbehörde am Mittwoch auf Anfrage.

Zuhause festgenommen

Aus übergeordneten Sicherheitsinteressen, die die Mitarbeiter der beteiligten Behörden beträfen, werde man nichts weiter dazu sagen. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst berichtet, dass der Mann in der Nacht zu Hause festgenommen und anschließend in den Libanon abgeschoben wurde. Die Aktion war offenbar über Monate geplant. Dem vor allem in Bremen ansässigen Miri-Clan wird organisierte Kriminalität vorgeworfen. 2500 Familienmitglieder gehören dazu. Gegen mindestens 1200 wurde bereits ermittelt. (dpa)