Koran-Schändung: Ermittlungen in Bremen laufen weiter

Rund einen Monat nach der Schändung von Koran-Ausgaben in einer Bremer Moschee geht die Polizei weiter Spuren nach, die auf mögliche Täter hinweisen könnten.

Staatsschutz an Ermittlungen beteiligt

„Die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung laufen“, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Geprüft wird auch, ob ein politisch oder religiös motivierter Hintergrund vorliegt. Auch der Staatsschutz ist an den Ermittlungen beteiligt.

Seiten in die Toilette gestopft

In der Rahma-Moschee in der Bremer Innenstadt hatten am 8. Juni ein oder mehrere unbekannte Täter etwa 50 Exemplare des Korans zerrissen. Seiten der Heiligen Schrift des Islams wurden nach Angaben des Bremer Moscheenverbandes Schura in eine Toilette gestopft. Die Moschee war zum Tatzeitpunkt regulär geöffnet.