Mikroplastik-Problem: Baumwollbörse Bremen plädiert für Kleidung aus Naturprodukten

Die Verschmutzung von Flüssen und Meeren mit Mikroplastik ist ein Problem, das mittlerweile Forscher, Umweltverbände und die Politik beschäftigt. Die Bremer Baumwollbörse weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Baumwolle biologisch abbaubar ist – anders als Textilfasern aus Kunststoff, die beim Waschen von Kleidungsstücken ins Wasser gelangen.

Mikropartikel aus Plastik

Plastik baut sich in Wasser nicht ab, sondern zerfällt in Mikropartikel. Diese richten nicht nur Schäden in aquatischen Lebensräumen an, sondern können über das Trinkwasser oder über Nahrung aus Produkten wie Fisch oder anderen Meerestieren auf den Tellern landen. Selbst in der Luft oder im Eis der Meere wurden bereits Mikropartikel gefunden.

Zellulosefasern bauen sich ab

Anders verhält es sich laut Bremer Baumwollbörse bei Kleidung oder Textilen aus Baumwolle oder anderen Zellulosefasern. Auch hier werden Fasern bei der Wäsche abgegeben. Wie aber Studien gezeigt hätten, bauten sich Mikrofasern aus 100 Prozent Baumwolle oder anderen Zellulosefasern in Wasser ab. Dies gilt auch für Baumwollfasern, die im Boden abgelagert worden sind. Allerdings sei in Gewässern ein schnellerer Abbauprozess zu beobachten.

Mehr über Kleidung aus Baumwolle lest Ihr am Sonntag, 1. Dezember 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.