Nach Angriff auf AfD-Politiker Magnitz: Bekennerschreiben aufgetaucht

Nach dem Angriff auf den AfD-Politiker Frank Magnitz ist im Internet ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Dokument, das zwischenzeitlich auf der linken Plattform „Indymedia“ wieder gelöscht wurde, wird derzeit von der Staatsanwaltschaft Bremen auf seine Echtheit überprüft.

Gruppe reklamiert Überfall für sich

In dem Schreiben reklamiert die Gruppe „Antifaschistischer Frühling Bremen“ den Überfall auf den AfD-Politiker für sich. „Magnitz (…) darf in Bremen und anderswo keinen Fuß mehr fassen und gehört wie jeder andere Nazi mundtot gemacht“ lautet eine Formulierung in dem Schreiben, das nord24 in einem Screenshot vorliegt.

Experten hegen Zweifel

Aus Sicherheitskreisen hieß es am Donnerstag, die Botschaft werde geprüft, an der Authentizität bestünden aber erhebliche Zweifel. Eine Sprecherin des Bremer Innensenators sagte: „Diese Gruppe ist dem Verfassungsschutz nicht bekannt.“ Auf „Indymedia“ gibt es eine frei zugängliche Funktion, über die jeder Texte ins Netz stellen kann.

Video vom Angriff

Magnitz, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Bremer AfD, war nach Polizeiangaben am frühen Montagabend angegriffen und verletzt worden. Ausgewertete Videoaufnahmen aus dem Umfeld des Tatortes zeigen den Ermittlern zufolge zwei Personen, die sich dem 66-Jährigen von hinten näherten. Eine dritte Person lief versetzt dahinter.

Von hinten niedergeschlagen

Einer der Unbekannten habe das Opfer von hinten niedergeschlagen, wodurch Magnitz eine stark blutende Kopfverletzung erlitten habe. Das Trio sei daraufhin geflüchtet.