Nach Wahl im Land Bremen: CDU spricht mit der FDP

An den Sondierungsgesprächen im Bundesland Bremen haben am Freitag erstmals auch FDP und Linkspartei teilgenommen. Die CDU sprach mit der FDP, die sie als dritten Partner neben den Grünen für ein Jamaika-Bündnis braucht. Wie in den Tagen zuvor äußerten sich die Politiker nicht zu den Inhalten.

Meyer-Heder (CDU) spricht von Zugeständnissen an die Grünen

Der CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder sagte nur vage, man habe den Grünen in der Sondierung Zugeständnisse gemacht. Nun müsse man sehen, wie dies mit der FDP zusammenpasst. „Es geht jetzt darum, für Bremen etwas zu verändern. Und ich glaube, wir haben hier die besten Karten in der Hand, um gemeinsam etwas zu gestalten“, sagte die FDP-Fraktionschefin Lencke Steiner.

Herzliche Begrüßung

Parallel berieten Grüne und Linkspartei, deren Vertreter einander herzlich begrüßten. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Maike Schaefer verwies aber auf die Kluft, dass die Linke die Schuldenbremse ablehne. Ihre Partei gehe „auf Augenhöhe“ in die Gespräche, sagte Linken-Fraktionschefin Kristina Vogt. Die regierende SPD will trotz Stimmenverluste bei der Landtagswahl vom vergangenen Sonntag ein Bündnis mit Grünen und Linken schmieden. (dpa)