Terrorübung am Bremer Hauptbahnhof mit Schüssen und Explosionen

Fahrgäste müssen sich am Bremer Hauptbahnhof in der Nacht zum Freitag auf Platzpatronenschüsse und Böllerkrachen einstellen. Aber: es ist nur eine Übung. Mehr als 1000 Beamte der Bundes- und der Bremer Landespolizei nehmen an einer Großübung im Bremer Hauptbahnhof teil.

Zugverkehr läuft

Die Beamten werden von 22 bis 4 Uhr verschiedene Szenarien nachstellen. Für die Übung werden Teile des Bahnhofs gesperrt. Das Gebäude bleibt aber für Passanten offen. Auch der Zugang zu allen Zügen ist frei. Der Zugverkehr werde nicht beeinträchtigt, sagte eine Bahn-Sprecherin.

Verletzte schreien

Tausende Platzpatronenschüsse und heftige Explosionen werden zu hören sein. Sichtschutzzäune werden aufgestellt. Dahinter irren als Verletzte geschminkte Statisten schreiend umher – diese Aufgabe fällt Polizeischülern zu.

Flugblätter in Hotels

Damit Fahrgäste nach dem Halt in Bremen nicht vor Schreck wieder in den Zug steigen und weiterfahren, erfolgen schon im Zug Durchsagen, die auf die laufende Polizeiübung aufmerksam machen. Die Polizei verteilte zudem in den umliegenden Hotels Flugblätter, um auf die Übung hinzuweisen.

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.