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117 Kilo Kokain zwischen Fässern in Bremerhaven entdeckt

In einem Container aus Brasilien haben Zollfahnder im Überseehafen von Bremerhaven 117 Kilogramm Kokain sichergestellt. Die in roter Folie verschweißten Rauschgiftpäckchen waren zwischen Fässern mit Gummi-Granulat versteckt. 

Containerkontrolle nach Risikoanalyse

Nach Angaben des Zolls haben die Drogen einen Straßenverkaufswert von rund 20 Millionen Euro. Dass der Container kontrolliert wurde, sei einer so genannten Risikoanalyse und dem Gespür  der Kollegen vor Ort zu verdanken, sagt Stephan Meyns, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg. Die Drogen seien bereits Ende April aus dem Verkehr gezogen worden.

Fahnder prüfen Parallelen zu anderen Fällen

Um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden, habe man den Fund erst jetzt öffentlich gemacht. Man versuche nun, Parallelen zu anderen Fällen zu prüfen und den Fund „in Strukturen einzuordnen“.

Rekordmenge im vergangenen Jahr beschlagnahmt

Der größte Drogenfund in der Seestadt datiert aus dem vergangenen Jahr, als in einem Container hinter einer Ladung Rigipsplatten 1,1 Tonnen Kokain entdeckt wurden.