2035 werden mehr Menschen in Bremerhaven leben

Mehr Menschen ziehen in die Städte – Bremen und Bremerhaven profitieren, das Land verliert. Auch die Digitalisierung sorgt nicht für einen Ausgleich. Das ist Ergebnis einer Studie, die am Freitag in Berlin vorgestellt worden ist.

Niedersachsen auf Platz 6

Bei einer neuen Studie zur wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung landet Niedersachsen im Ranking der Bundesländer auf Platz 6 und Bremen auf Platz 13. Unter den bundesweit 20 Kreisen und kreisfreien Städten mit den schlechtesten Zukunftsaussichten befinden sich Emden, Wilhelmshaven, Holzminden und Lüchow-Dannenberg, wie das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung am Freitag mitteilte.

Wachstum in den Städten

Ein Bevölkerungswachstum gibt es nach der Untersuchung bis 2035 in Hannover, Bremen, Oldenburg, Osnabrück, Braunschweig und Wolfsburg. Auch aber im Hamburger Speckgürtel und dem Oldenburger Münsterland mit den Kreisen Vechta und Cloppenburg wird mit einem Anstieg der Einwohnerzahl gerechnet.

IT bleibt in Metropolen

Für Bremen und Bremerhaven prognostiziert die Studie ein Bevölkerungswachstum.  Die ländlichen Regionen hoffen, dass ihnen die Digitalisierung mehr Arbeitsplätze schafft – weil es dann egal ist, wie man arbeitet. Doch die meisten IT-Arbeitsplätze werden immer noch in Metropolen angesiedelt, sagt die Studie.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.