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40 Jahre Kita Columbus-Center: Kinderwelt im Schatten der Innenstadt-Wohntürme

Wer in die Kindertagesstätte Columbus-Center kommt, ahnt: Waldkindergarten ist anderswo. Bilal, Adina, Deren und Co. klettern auf Spielgerüsten in luftiger Höhe, während unter ihnen in Blicknähe die Bremerhavener Innenstadt pulsiert. Die Kinder verbringen ihre Zeit auf der Dachterrasse des Columbus-Centers (CC). Die Einrichtung ist so alt wie das Bauwerk: 40 Jahre in diesem Jahr.

Wohnen, arbeiten und bummeln an einem Ort: Das CC gab der Stadt am Ende der 1970er Jahre ein zeitgemäßes Gesicht. Zu dem stadtplanerischen Konzept gehörte unter anderem, dass die Kinderbetreuung für die Anwohner der Wohntürme des CC gesichert ist. Auf 2600 Quadratmetern Fläche entstand die Kita Columbus Center – damals eine der größten in der Seestadt. Nicht nur die Innenstadt-Eltern entdecken den Ort für ihre Kinder: Bis heute ist die Kita, die auch über Hort- und Krippenplätze verfügt, ein Schmelztiegel. Kindern aus allen Stadtteilen und verschiedenen kulturellen Hintergründen verbringen dort ihre Zeit.

Viele berufstätige Mütter bringen ihre Kinder

Im Columbus-Center nutzen aber nicht nur Anwohner die Kindertagesstätte. Auch viele Mütter, die im CC arbeiten, bringen ihre Kinder gerne. „Und immer mehr Mütter arbeiten“, sagt Frauke Schehl. Sie arbeitet seit 1981 in der Einrichtung. Dass die Gesellschaft sich wandelt, ist an den Öffnungszeiten der Kita ablesbar. Immer mehr Ganztagsbetreuung ist gefordert, worauf die Kita-Mitarbeiter reagieren.