6 Dinge, die du über die Seefahrt nicht wusstest

Frauen an Bord eines Schiffes bringen Unglück. Manchmal sogar Mord und Totschlag. Das ist ein Mythos, der sich hartnäckig bis heute hält. Doch zum Glück haben sich die Frauen davon nie beirren lassen. Sie sind heute auf den Weltmeeren unterwegs – als Matrosin, Seglerin oder Kapitänin. Was alle Seefahrer gemeinsam haben: Bestimmte Dinge, die sie nie tun würden. 

Taufe

Frauen wurden in der Seefahrt aber auch immer gebraucht. Zum Beispiel: Wenn ein Schiff einen neuen Namen bekommen soll. Dann sollte der Eigner eins bedenken: Das geht nicht ohne das weibliche Geschlecht. Denn Frauen sollten das Schiff unbedingt taufen.

Fluppen

Ein weiterer Mythos: Wer seine Zigarette an einer Kerze anzündet, bringt einen Seemann um. Darüber gibt es weder Statistiken noch andere Belege. Aber #isso

Tierisch

Wenn ein Delfin ein Schiff begleitet, bringt das Glück. Auch über Albatrosse, Möwen und Sturmvögel sind Seeleute erfreut: Denn angeblich leben in diesen Vögeln die Seelen verstorbener Crew-Mitglieder weiter.

Proviant mit langen Ohren

Der Aberglaube verbietet es aber, dass Hasen an Bord genommen werden. Besonders die Franzosen halten sich daran. Was ein Hase auf dem Planken eines Schiffes zu suchen hat? Lebendiges Futter.

via GIPHY

Entkamen die Langohren, dann war die Not groß. Denn die Nager knabberten alles an. Katzen waren dagegen willkommene Gäste, sie kümmerten sich um Ratten und Mäuse.

Pfiff und Anpfiff

Pfeifen an Bord war verboten. Wer vor sich hinpfiff, riskierte eine Backpfeife. Denn das Gerücht besagt, dass mit Pfeifen der Sturm heraufbeschworen wird. Es könnte aber auch sein, dass das Pfeifen verboten war, weil es dem Bootsmann vorbehalten war.

Niemals Freitag

Früher liefen Schiffe nie an einem Freitag aus. Schon gar nicht auf einem Freitag, den 13. Bevorzugter Auslauftag war der Sonntag. Der Freitag galt bei den Seeleuten als Unglückstag.

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

zeige alle Beiträge

Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.