Alfred-Wegener-Institut will bauen

Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) will ein Technikum bauen. Ausgeguckt wurde dafür ein Grundstück auf dem Areal an der Klußmannstraße, und zwar in Nachbarschaft zum „Nordsee“-Gebäude am Handelshafen.

Das Technikum ist gedacht für die Ausrüstung von Expeditionen. Es bekommt unter anderem eine Halle, Werkstätten und Lager. Außerdem will das AWI dort seine Elektronikentwicklung konzentrieren. Für beides fehlt dem Helmholtz-Institut bisher ein vernünftiger Platz.

Investition von rund 12,5 Millionen Euro

Die Investition wird auf 12,5 Millionen Euro geschätzt. Zurzeit läuft die Ausschreibung für den öffentlichen Architektenwettbewerb. Die Verantwortlichen im AWI gehen davon aus, dass das Technikum Anfang 2020 fertig ist. Es bekommt eine Nutzfläche von rund 3700 Quadratmeter. Außerdem bietet das Areal einen Zugang zum Handelshafen; dort ließen sich kleinere Forschungsschiffe beladen.

Alfred-Wegener-Institut nutzt mehrere Gebäude

Das AWI nutzt bereits die „Nordsee“-Villa an der Klußmannstraße. Außerdem wird demnächst das ehemalige Verwaltungsgebäude der Deutschen See, Klußmannstraße 3, von der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft energetisch saniert. Das AWI will die Büroräume dort mieten.

Ursel Kikker

Ursel Kikker

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Ursel Kikker hat bei der Nordsee-Zeitung volontiert. Danach wechselte sie zur Kreiszeitung Wesermarsch und absolvierte ein paar Jahre später ein Biologie-Studium an der Universität Oldenburg. Seit 1995 berichtet sie wieder aus Bremerhaven. Ihr Schwerpunkt sind Wissenschaftsthemen.