Arbeiten mit Handicap: Mit Herzblut an der Drehbank

Treppen, Geländer und Tore: Das alles und viel mehr wird im Bremerhavener Stadtteil Leherheide produziert – in der Metallwerkstatt der Elbe-Weser-Werkstätten (EWW). Dort werden über 700 Menschen mit Behinderung beschäftigt. 

„Arbeit, die mit der Industrie mithalten kann“

„Besen und Bürsten – diese Zeit ist vorbei“, räumt Gruppenleiter Andreas Rohra mit dem Klischee auf, dass in den Werkstätten nur einfachste Produkte hergestellt werden. Doch die Arbeit ist weit mehr als – wie oft angenommen – eine Beschäftigungstherapie für Menschen mit Handicap. „Es ist Arbeit, die mit der Industrie mithalten kann“, sagt Rohra.

Arbeit in der Metallwerkstatt als Herausforderung

Einer, der an den Metallprodukten tagtäglich mitarbeitet, ist Jörg Berning: Der 44-Jährige ist bereits seit über 20 Jahren bei den EWW beschäftigt. „Ich wollte keine eintönige Arbeit“, sagt Berning. Die Tätigkeit in der Metallwerkstatt empfinde er als eine große Herausforderung: „Wenn man eine neue Aufgabe hinbekommen hat, ist man erleichtert, dass man sie gemeistert hat“, sagt Berning. Das neue Wissen werde bei kommenden Projekten nützlich sein.

Welche ungewöhnlichen Produkte noch in den Elbe-Weser-Werkstätten hergestellt werden, lest Ihr am Sonntag, 31. März, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.