Auswandererhaus in Bremerhaven porträtiert Pulitzer-Preisträgerin Lisel Mueller

Lisel Mueller hat in den USA fast jeden Literaturpreis gewonnen, der Rang und Namen hat. In Deutschland ist die 1924 in Hamburg geborene Dichterin hingegen weitgehend unbekannt. Eine Sonderausstellung des Deutschen Auswandererhauses (DAH) in Bremerhaven soll das ändern.

In den 1930ern in die USA geflohen

Muellers Vater, ein politisch engagierter Reformpädagoge, war 1937 vor den Nazis in die USA geflohen; 1939 folgte ihm seine Frau mit Lisel und ihrer Schwester. Der Tod ihrer Mutter wurde für Lisel Mueller zum Ausgangspunkt ihres literarischen Schaffens. Im Alter von 29 Jahren – 14 Jahre nach der Auswanderung – schrieb sie das erste von vielen Gedichten, die in den kommenden Jahrzehnten folgten.

Mueller schreibt nur auf Englisch

Mit „,So far, so good‘ – Die vergessene Pulitzer-Preisträgerin Lisel Mueller“ stellt das DAH nun eine Dichterin vor, für die, anders als für viele deutsche Schriftsteller, die USA kein Exil geblieben, sondern eine neue Heimat geworden ist. Im Unterschied zu den Exilschriftstellern schrieb Lisel Mueller ausschließlich auf Englisch.

Welcher Redakteur den Anstoß für die Ausstellung im Auswandererhaus gegeben hat, lest Ihr am 11. August 2019 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.