Auswandererhaus in Bremerhaven: VR-Brillen ersetzen kein Museum

Neue Techniken wie „Virtual Reality“ eröffnen Chancen für Museen. Es ersetzt jedoch nicht das klassische Museum. Dieses Fazit zieht die Direktorin des Deutschen Auswandererhauses, Dr. Simone Eick, nach Abschluss einer Studie.

Brille im Museum

In der Studie mit mehr als 700 Teilnehmern hat das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven die Chancen, aber auch die Grenzen von Virtual Reality (VR) in Museen untersucht. Die leitende Frage dabei war, ob die Technik helfen kann, kulturhistorisches Wissen und Emotionen zu vermitteln. Die Antwort: Es kommt darauf an.

Über 700 Teilnehmer

Vom August 2018 bis April 2019 haben die Teilnehmer vor und nach dem Ausstellungsbesuch Fragebögen ausgefüllt. 68 von ihnen wurden ergänzend einige Wochen nach ihrem Besuch telefonisch interviewt.

Fachleute befragt

Zusätzlich gab es vier Fokusgruppen. Dieses Vorgehen ermöglichte dem Deutschen Auswandererhaus, bestimmte Zielgruppen – Fachleute sowohl aus der deutschen Museumslandschaft als auch aus dem Bildungsbereich – zu erreichen und qualitative Daten zu erheben.

Wie das Museum die Studienergebnisse bewertet und was sich künftig im Museum ändern könnte, lest ihr am Mittwoch in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.