Bei Ikea in Bremerhaven wird heute gestreikt

Sie sind mehr wert als das, was sie verdienen, meinen die Streikenden. Die Gewerkschaft Verdi hat am Mittwoch die Belegschaft von Ikea in Bremerhaven aufgefordert, ihre Arbeit niederzulegen. 

Ein Euro mehr pro Stunde

18 Kollegen des schwedischen Möbelhauses sind dem Aufruf gefolgt. Die Gewerkschaft will mit ihren Streiks den Druck auf die Arbeitgeber im Einzelhandel erhöhen, ein besseres Angebot in den Tarifverhandlungen zu machen. Verdi geht es um einen Euro mehr Gehalt pro Stunde, ein Mindesteinkommen von 2100 Euro brutto im Monat und mehr Geld für Auszubildende. Die Arbeitgeber hätten ein Angebot gemacht, dass nicht einmal die Inflation ausgleiche, sagt Gewerkschaftssekretär Herbert Behrens.

Ikea bleibt geöffnet

Auch wenn bei Ikea gestreikt wird – auf den Betrieb des Möbelhauses wirkt sich das nicht auf. Der Betrieb läuft normal weiter. Insgesamt arbeiten bei Ikea 120 Mitarbeiter.

Verhandlungen gehen im Juli weiter

Anfang des Monats war die Belegschaft von Karstadt zum Streik aufgefordert worden. Die Tarifverhandlungen sollen Mitte Juli fortgeführt werden.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.